ALTES LAND, Dörte Hansen
Aktualisiert: vor 16 Stunden

1945 kommt die fünfjährige Vera mit ihrer Mutter als Flüchtling aus Ostpreußen ins Alte Land. Auf einem alten Bauernhof findet sie eine neue Heimat, fühlt sich dort aber trotz vieler Jahre nie wirklich zugehörig. Vera bleibt auf dem Hof und trägt die Erfahrungen ihrer Kindheit und die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter ein Leben lang mit sich. Sechzig Jahre später steht plötzlich ihre Nichte Anne mit ihrem kleinen Sohn vor ihrer Tür. Auch Anne ist auf der Flucht – vor einer gescheiterten Ehe und einem Leben, in dem sie sich längst nicht mehr wohlfühlt. Zwischen den beiden Frauen, die unterschiedlicher kaum wirken könnten, entsteht langsam eine besondere Verbindung. Dabei treffen die raue Welt des Alten Landes und das moderne Leben Hamburgs aufeinander. Dörte Hansen erzählt mit trockenem Humor und viel Feingefühl von Heimat, Familie, Fremdsein und der Frage, wo man wirklich hingehört.
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